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Eigenblutbehandlung/Gegensensibilisierung

Die Eigenblutbehandlung ist eine mit dem eigenen Blut des Patienten durchgeführte Behandlung. Sie dient vorwiegend zur Therapie von Allergien und zur Aktivierung chronischer Prozesse. Sie wird in verschiedenen Varianten durchgeführt:

  • Klassisch: Abnahme von 2 - 20 ml Venenblut, Injektion in den kontralateralen Glutäus maximus (Stufenplan)
  • Abnahme nur eines Tropfens aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen. Verdünnung mit einem homöopathischen oder pflanzlichen Medikament und i. c. oder s. c. Injektion, z. B. in Akupunkturpunkte
  • Ozon-Eigenblutbehandlung: Dabei wird der Vene entnommenes Eigenblut mit Ozon-Sauerstoff vermischt und intravenös reinfundiert
  • Potenziertes Eigenblut, homöopathische Aufbereitung von Eigenblut zur oralen oder parenteralen Therapie

Gegensensibilisierung nach Prof. Theurer

Die Gegensensibilisierung ist von Prof. Dr. Karl Theurer aus der Eigenblutbehandlung zur Therapie allergischer und autoaggressiver Erkrankungen entwickelt wurden. Entscheidend dabei ist, dass im Blut des Patienten alle krankheitsbezogenen Reaktionsprodukte vorhanden sind. Da körpereigene Reaktionsprodukte vom Organismus nicht als Fremdkörper angesehen werden, unterbleibt i. d. Regel eine Gegenreaktion.

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